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Der fliegende Holländer

Die Verserzählung stammt von dem deutschen Dichter Julius Wolff, der am 16. September 1834 in Quedlinburg geboren wurde.

Julius Wolff
Als Sohn eines Tuchfabrikanten besuchte er das Gymnasium in Quedlinburg. Es folgten Studium derJulius Wolff Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in Berlin und mehreren Bildungsreisen. Danach übernahm er das Geschäft seines Vaters, das er jedoch nach finanziellen Verlusten 1869 wieder aufgab.

1872 ließ er sich als freier Schriftsteller in Berlin nieder.
1884 wurde er Ehrenbürger von Hameln.
1904 erhielt er den Professorentitel.

Gestorben ist er am 3. Juni 1910 in Berlin-Charlottenburg.

“Das letzte Band”

Mit großer Freude möchten wir auf folgende Veranstaltung hinweisen:
Ab Donnerstag, 6. Mai, wird der Schauspieler und Theaterleiter Andreas Seyferth den Krapp in Samuel Becketts "Das letzte Band" spielen.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb bei der ersten Aufführungsreihe damals: "Seyferth zeigt seinen Krapp im intimen Rahmen des Theaters Viel Lärm um Nichts als verschrobenen, aber durchwegs menschlichen Eigenbrötler. Ein großartiges schauspielerisches Portrait, gezeichnet mit Liebe und nicht zuletzt dem unverzichtbaren Gespür für den subtilen Humor in Becketts Stück: Krapp als trauriger Clown. In ihrer unprätentiösen, äußerst aufmerksamen Inszenierung setzen Regisseur und Darsteller die zuweilen plakative Symbolik Becketts angenehm fein und leise auf die Bühne. "

Und wieder steht Andreas Seyferth, wie damals, in seinem Theater Viel Lärm um Nichts auf der Bühne. Und sicher hat er in den letzten Jahren an Größe auf der Bühne gewonnen. Dabei schrieb die Abendzeitung schon damals:
"Da sitzt nun der alte Mann an seinem Schreibtisch mit Schubladen voller Bananen und hört sich die Bänder an aus Zeiten, als er im Schilf eine Frau berührte und sicher war, eines Tages das Opus magnum, das zentrale literarische Werk, in die Welt zu setzen."
Und weiter: "Hochkonzentriert und die clownesken Elemente nur vage und verschmitzt andeutend verweisen Grundig und Seyferth auf den späteren, minimalistischen Beckett mit seinen fast meditativen Spielen jenseits von Zeit und Raum. "

Ein Abend, so brillant, dass man sich wünschte, das Stück würde nicht nur etwas mehr als eine Stunde dauern. Andreas Seyferth, Ziehsohn von Gert Fröbe, und Sohn des bekannten Schauspielers Wilfried Seyferth, in einer seiner Glanzrollen.

Vorstellungen sind am 6., 7., 8., 13., 14., 15., 20., 27., 28. & 29. Mai, sowie am 3., 4., 10., 11., 24. & 26. Juni, jeweils um 20.oo Uhr.
Karten können Sie auf der Internetseite des Theaters bestellen, oder telefonisch unter (089) 8 34 20 14.

SommerNachtsLesungen

Dieses Jahr (gleich nach der Fußball-WM) werden wir unsere Reihe "SommerNachtsLesungen", die wir in den vergangenen Jahren recht erfolgreich gestartet hatten, erneut präsentieren. Dieses Jahr beginnen wir am 18. Juli mit einer sicher nicht so bekannten Version der alten Sage vom fliegenden Holländer. Von Julius Wolff stammt die Umsetzung als Verserzählung, die den Anfang unserer Reihe macht. Am Sonntag abend um 21.oo Uhr freut sich Stephan Joachim darauf, Ihnen dieses Werk im Theater Viel Lärm um Nichts näher zu bringen. Fortgesetzt wird die Reihe am Freitag, 23. Juli, mit der aus Richard Wagners eigenen Hand stammenden Synopsis zu seiner Oper "Tristan und Isolde". Diese, eine spannende Stilistik aufweisende, Erzählung ist eine Mischung aus wörtlicher Rede, skizzenhafter Beschreibungen, Librettofragmenten und romanhaften Elementen.

Am Samstag (24. Juli) setzen wir die Reihe mit Hugo von Hofmannsthals "Elektra" fort. Zum wiederholten Male steht die immer mit großem Erfolg aufgenommene Lesung der Tragödie in einem Aufzug auf dem Programm. Sonntag abend können Sie dann eine szenische Lesung mit dem Titel "Alle Lust will Ewigkeit" erleben, bei der die Tänzerin Anna Caviezel eine ergänzende und besonders bereichernde Rolle spielen wird.

Den Abschluss der Reihe im Theater Viel Lärm um Nichts bildet ein Abend mit Texten rund um das Thema Feuersnot: Von Schillers "Glocke" bis zum "Feuerreiter" hören Sie Texte und Sagen der klassischen und romantischen Literatur.

Dazu in Kürze mehr...

Das Programm der diesjährigen SommerNachtsLesung noch einmal im Überblick:

"Der fliegende Holländer " - Eine Verserzählung von Julius Wolff
"Tristan und Isolde" - Eine Synopsis von Richard Wagner
"Elektra" - Eine Tragödie von Hugo v. Hofmannsthal
"Alle Lust will Ewigkeit" - Szenische Lesung (Texte von Nietzsche, Rilke u.a.)
"Feuersnot" - Geschichten und Balladen rund um Feuerskatastrophen

Wie Sie Eintrittskarten bestellen können, erfahren Sie hier.

Wir planen…

... einen Kultursalon einzurichten, in dem neben Lesungen (mit und ohne Musik), Konzerten, kleinen Theaterstücken, varietéartigen Darbietungen und Vorträgen, auch ein umfangreiches Unterrichtsangebot statt finden soll.


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